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Kurkuma erfreut sich auch hierzulande großer Beliebtheit. Es ist ein beliebtes Gewürz aus der asiatischen Küche und ist vor allem für seine intensiv gelbe Farbe, sein feines Aroma und seine vielen positiven Wirkungen auf die Gesundheit bekannt. Letzteres ist auch der Grund dafür, warum Kurkuma nicht nur zum Kochen zum Einsatz kommt, sondern auch in der ayurvedischen Heilkunst ein wichtiger und fester Bestandteil ist. Kurkuma gilt schon seit vielen Jahrtausenden als das „Gewürz des Lebens“ und trägt daher auch den Namen „Wunderwurzel“. In unserem heutigen Blogbeitrag möchten wir uns allerdings vor allem der Verwendung in der Küche widmen und Ihnen die wichtigsten Fakten zum Gewürz „Kurkuma“ näherbringen.

Was ist Kurkuma überhaupt?

Kurkuma wird gerne auch als Gelbwurz oder indischer Safran bezeichnet. Hier haben wir es mit einer bis zu einem Meter hohen krautigen Pflanze zu tun, die der Familie der Ingwergewächse angehört. Für die kräftig gelbe Farbe der Kurkuma Wurzel ist der Inhaltsstoff „Curcumin“ verantwortlich.

Die Herkunft von Kurkuma

Da die Kurkuma Pflanze, wie bereits erwähnt, seit vielen Jahrtausenden angebaut wird, kann man die Herkunft dieses beliebten Gewürzes nicht mehr exakt bestimmen. Allerdings geht man davon aus, dass die Kurkuma Wurzel heute in Südasien beheimatet ist. Obwohl die Pflanze bereits ein unglaublich hohes Daseinsalter aufweist, kam sie erst recht spät nach Europa. Wissenschaftlern zur Folge, soll der spanische Seefahrer Marco Polo die Kurkuma Wurzel im 14. Jahrhundert entdeckt und mit nach Europa gebracht haben. In seinem Buch berichtete er nämlich von einer Safran-ähnlichen Frucht, mit der womöglich die Kurkuma Wurzel gemeint war. Nachdem diese den Weg nach Europa gefunden hatte, schaffte sie es sogar bis in die Klostermedizin. Aber auch im alten China wurden bereits im 7. Jahrhundert erste Berichte über die Heilkraft der Pflanze verfasst. Gleiches gilt für Indien, denn auch hier findet die Kurkuma Wurzel seit vielen Jahrhunderten als Heilmittel Verwendung.

Wie schmeckt Kurkuma?

Auch wenn der Wurzelstock der Kurkuma mit dem Ingwer verwandt ist, besticht sie dennoch durch ihr individuelles Aroma. So schmeckt Kurkuma eher fein herb, würzig und leicht bitter. Ein wenig erinnert das Gewürz aber auch an den erdigen Duft von getrockneten Kräutern.

Mit diesen Gewürzen harmoniert Kurkuma besonders gut

Kurkuma passt hervorragend zu Bockshornkleesamen, Chili, Cumin, Kardamom, Gewürzfenchel, Knoblauch, Gewürznelke und Galgant.

Kurkuma in der Küche: So kommt das Gewürz besonders gut zur Geltung

Da Kurkuma ein sehr ergiebiges Gewürz ist, sollten Sie beim Würzen eher sparsam umgehen. Die Farbstoffe der Kurkuma Wurzel lösen sich am besten in Fett, daher wird Kurkuma gerade in der indischen Küche gerne zuvor in ein wenig Butterschmalz oder dem sogenannten Ghee angedünstet. Erst danach werden die restlichen Zutaten hinzugefügt. Natürlich kann man hierfür auch einfach Butter oder Öl verwenden.
Kurkuma passt besonders gut zu folgenden Speisen und Gerichten:

  • Kurkuma Reis: gekochter und durch die Kurkuma Wurzel gelb eingefärbter Reis mit würzigem Aroma
  • Kurkuma Paste: köstliche Würzpaste, die in zahlreichen Gerichten Verwendung findet
  • Indisches Korma: Currygericht aus der indischen Küche mit Kokosmilch und Joghurt
  • Currymischungen: ein unverzichtbares Würzmittel für fast alle Currygerichte
  • Ofengemüse: auch vegetarische Gerichte lassen sich hervorragend mit Kurkuma verfeinern
  • Tikka Masala: Bei diesem traditionellen indischen Gericht darf Kurkuma keinesfalls fehlen

Genießer Tipp: Kosten Sie doch mal die „Goldene Milch“ – hier haben wir es mit einer Mischung aus mit Honig gesüßter Kokos- oder Mandelmilch, frischem Ingwer, einer Prise Kurkuma und schwarzem Pfeffer zu tun. Sobald Sie dieses Power-Heißgetränk einmal probiert haben, werden Sie verstehen, warum es heißt, dass Kurkuma Körper und Seele von innen heraus wärmt.

Kurkuma lieber frisch oder in Pulverform?

Kurkuma in Pulverform hält trocken und lichtgeschützt gelagert deutlich länger als frische Kurkuma Wurzeln. Diese halten sich nämlich am besten im Kühlschrank und eingeschlagen in einem feuchten Geschirrtuch. Jedoch gilt für beides sparsames Verwenden, denn setzt man Kurkuma zu großzügig ein, kann das Gewürz mitunter für einen bitteren Geschmack sorgen. Die frische Wurzel wird zum Würzen von Speisen fein gerieben und sollte erst am Ende der Garzeit zugegeben werden. So kann sich das Aroma optimal entfalten.
Wichtig: Tragen Sie beim Reiben frischer Kurkuma Wurzeln unbedingt Handschuhe, denn gerade in Kombination mit Fett kann sie ungemein färben. Wer also keinen gelben Finger möchte, sollte diesen Rat unbedingt befolgen.

Die Gesundheitspotenziale von Kurkuma

Kurkuma wird aufgrund seiner enthaltenen „Inhaltsstoffe“ zahlreiche positive Eigenschaften auf unsere Gesundheit nachgesagt. Demzufolge findet Kurkuma vor allem bei folgenden Erkrankungen und gesundheitlichen Problemen Verwendung:

  • Verdauungsbeschwerden
  • Alzheimer
  • Diabetes
  • Gewichtsproblemen
  • Krebs
  • Hoher Cholesterinspiegel
  • Chronischen und akuten Entzündungen
  • Immunschwäche
  • Erkältungen
  • Leber- und Gallenfunktionsstörungen
  • Gelenkbeschwerden
  • Energieverlust

Die perfekte Dosierung für die Anwendung im gesundheitlichen Bereich:
Damit Sie die gesunden Inhaltsstoffe des Gewürzes aufnehmen, reichen bereits ein bis eineinhalb Teelöffel des gelben Pulvers pro Tag aus. Am besten rühren Sie das Gewürz in Ihren Tee, in Smoothies oder aber in Goldene Milch. Ebenso wichtig ist die Zugabe von einige Tropfen Öl, denn dadurch wird die Aufnahme im Körper deutlich verbessert. Wir empfehlen Ihnen hierfür etwas Kokos- oder Hanföl.

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Originally posted 2023-05-15 12:37:34.

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